Es gibt Lebensmittel, die landen beim Einkaufen fast automatisch im Wagen: Mayo, Schokocreme, Hummus, Paniermehl oder Salatdressing. Dabei kann man erstaunlich vieles davon ganz einfach selber machen – und weiss dann auch genau, was drin ist.
Seit bei uns der re:Mix Mixer von Open Funk eingezogen ist, probieren wir immer mehr aus. Und ziemlich oft lautet unsere Reaktion inzwischen: Warum haben wir das eigentlich bisher gekauft?
In diesem Beitrag zeigen wir Dir 7 Dinge, die wir inzwischen lieber selber machen. Dazu gibt es alle Rezepte mit genauen Mengenangaben, unsere Erfahrungen mit dem Open Funk re:Mix und ein Bonusrezept, das bei uns inzwischen regelmässig auf dem Tisch landet: unsere gesunde Milchschnitte mit selbst gemahlenem Hafermehl.
Video: 7 Dinge, die wir nicht mehr kaufen 🎥
Im Video zeigen Ute und ich Dir, wie wir die verschiedenen Rezepte direkt im Glas zubereiten. Dabei siehst Du auch, was uns am re:Mix besonders gefällt – und was wir nach einigem Ausprobieren inzwischen anders machen als bei den ersten Versuchen.
Alle Rezepte findest Du hier noch einmal in Ruhe zum Nachlesen.
7 Dinge, die wir mit dem Mixer selber machen
Einige davon sind richtige Rezepte, andere sind Küchenbasics, bei denen man sich irgendwann fragt, warum man sie überhaupt fertig kaufen sollte. Besonders praktisch finden wir, dass wir immer genau die Menge herstellen können, die wir gerade brauchen.
1. Gesunde Mayo mit Hüttenkäse
Unsere gesunde Mayo ist cremig, schnell gemacht und kommt mit erstaunlich wenigen Zutaten aus. Statt einer klassischen Mayonnaise mit viel Öl bilden Hüttenkäse und gekochte Eier die Basis.
Das Gurkenwasser gibt der Mayo eine schöne Säure. Wenn Du gerade kein Gurkenglas offen hast, kannst Du stattdessen Zitronensaft verwenden.

Zutaten für die gesunde Mayo
- 100 g Hüttenkäse
- 2 gekochte Eier
- 1 EL Rapsöl (13 g)
- 1–2 EL Gurkenwasser oder Zitronensaft
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
Alle Zutaten in ein passendes Glas geben und cremig mixen. Falls die Mayo noch etwas zu fest ist, kannst Du noch einen kleinen Schluck Gurkenwasser dazugeben.
Und genau hier mögen wir das Gläsersystem des re:Mix besonders: Nach dem Mixen Messeraufsatz abnehmen, Deckel aufs Glas und die Mayo kann direkt in den Kühlschrank.
2. Puderzucker selber machen
Puderzucker ist wahrscheinlich das einfachste „Rezept“ in diesem Beitrag. Trotzdem ist es unglaublich praktisch, wenn beim Backen plötzlich keiner mehr im Schrank steht.
Zutaten
- normaler Kristallzucker
Zubereitung
Zucker in ein trockenes Glas mit trockenem Messeraufsatz geben und so lange mixen, bis ein feiner Puderzucker entsteht.
Das trockene Messer ist hier wichtig. Wenn noch Feuchtigkeit daran hängt, klebt der feine Zucker schnell zusammen.
Auf die gleiche Weise kannst Du übrigens auch Vanillezucker herstellen.
3. Gesunde Schokocreme mit Cashews und Datteln
Diese Schokocreme bekommt ihre Süsse hauptsächlich durch Datteln. Cashews sorgen für den nussigen Geschmack und machen die Creme schön gehaltvoll.
Im Video haben wir Butter verwendet. Du kannst stattdessen auch Kokosöl nehmen.

Zutaten für die Schokocreme
- 3 Datteln, über Nacht eingeweicht
- 50 ml Einweichwasser
- 100 g Cashewkerne
- 1 EL Butter (ca. 15 g), alternativ Kokosöl
- 1 EL ungesüsstes Kakaopulver (6 g)
Zubereitung
Die Datteln am Vorabend in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 50 ml des Einweichwassers aufheben.
Die Cashews zuerst möglichst fein zerkleinern. Danach Datteln, Einweichwasser, Butter und Kakaopulver dazugeben und alles cremig mixen.
Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass es bei solchen Rezepten wirklich hilft, kurz über die Reihenfolge der Zutaten nachzudenken. Harte Zutaten wie Nüsse lassen sich am besten zuerst zerkleinern, bevor weiche oder klebrige Zutaten dazukommen.
Die fertige Schokocreme im Kühlschrank aufbewahren.
4. Paniermehl aus Brotresten
Das ist für uns eine dieser kleinen Ideen, bei denen Lebensmittelreste plötzlich wieder richtig nützlich werden.
Wenn Weissbrot übrig bleibt, kannst Du es gut trocknen und daraus Paniermehl herstellen – fürs nächste Schnitzel, für Hackfleischgerichte oder überall dort, wo Du sonst Semmelbrösel verwendest.
Du brauchst
- Weissbrotreste
Zubereitung
Das Brot würfeln und vollständig durchtrocknen lassen. Es sollte wirklich keine Restfeuchtigkeit mehr enthalten.
Die trockenen Brotwürfel anschliessend im Mixer fein mahlen und das fertige Paniermehl trocken und gut verschlossen aufbewahren.
5. Salatcreme auf Vorrat
Diese Salatcreme stammt von Ute und wird ganz bewusst in einer grossen Menge auf Vorrat gemacht.
Die Gewürze werden zuerst fein gemahlen. Danach kommen die flüssigen Zutaten dazu. So steht im Kühlschrank immer eine Basis bereit, aus der schnell ein Salatdressing wird.
Zutaten für die Salatcreme auf Vorrat
- 2 TL ganze Pfefferkörner
- 4 gestrichene TL Korianderkörner
- 3 EL Salz
- 3 EL getrocknete Salatkräuter
- 600 g Pflanzenöl, möglichst kalt gepresst
- 300 g Essig
- 140 g Honig
- 2 EL Senf
Zubereitung
Zuerst Pfefferkörner, Korianderkörner, Salz und getrocknete Salatkräuter fein zerkleinern.
Anschliessend Öl, Essig, Honig und Senf dazugeben und alles gründlich mixen, bis eine gleichmässige Salatcreme entsteht.
Zum Verwenden wird die konzentrierte Salatcreme ungefähr 1:1 mit Wasser verdünnt. In eine kleine Portion, die Du direkt verbrauchst, kannst Du zusätzlich frische Kräuter geben.
In den grossen Vorrat verwenden wir bewusst nur getrocknete Kräuter.
6. Ube-Eis mit Kokosmilch und Banane 💜
Ube hat uns allein schon wegen seiner unglaublich schönen violetten Farbe neugierig gemacht.
Ube ist eine violette Yamswurzel (Dioscorea alata), die besonders in der philippinischen Küche für Desserts verwendet wird. Ihre violette Farbe stammt von natürlichen Pflanzenfarbstoffen, den sogenannten Anthocyanen.
Ube schmeckt mild, leicht süsslich und etwas nussig-erdig. Gerade in Eis oder Desserts ist die intensive Farbe natürlich ein echter Hingucker.
Ube enthält Stärke und – als ganze Knolle – unter anderem Ballaststoffe. Die Anthocyane gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und besitzen antioxidative Eigenschaften. Bei gekauftem Ube-Pulver hängt die genaue Zusammensetzung natürlich vom jeweiligen Produkt ab.
Für unser Eis kombinieren wir Ube mit Kokosmilch und gefrorener Banane.
Zutaten für Ube-Eis
- 100 ml Kokosmilch aus der Dose, vollfett
- 1 kleine reife Banane
- 1 EL Ube-Pulver
- ½ EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- ¼ TL Vanilleextrakt
Vorbereitung und Zubereitung
Die Banane in Scheiben schneiden, die Scheiben auf einen Teller legen und etwa 1½ Stunden einfrieren, bis sie gut durchgefroren sind.
Gefrorene Banane, Kokosmilch, Ube-Pulver, Ahornsirup und Vanille zusammen mixen.
Wenn das Eis nach dem Mixen noch etwas weich ist, kannst Du es noch einmal ins Gefrierfach stellen. Je stärker die Banane bereits durchgefroren ist, desto eisiger wird die Konsistenz direkt nach dem Mixen.
7. Rote-Bete-Hummus – cremig, fluffig und richtig schön pink
Hummus machen wir schon lange selbst. Unsere Variante bekommt durch eine kleine Rote Bete nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern auch einen etwas anderen Geschmack.
Unser kleiner Trick für besonders fluffigen Hummus ist Mineralwasser mit Kohlensäure.

Zutaten für Rote-Bete-Hummus
- 120 g gekochte Kichererbsen
- 1–2 TL Tahini
- 40–50 g gutes Olivenöl
- ca. 1 TL Kreuzkümmel
- 1 kleine gekochte Rote Bete
- Salz
- Pfeffer
- Mineralwasser mit Kohlensäure nach Bedarf
Zubereitung
Kichererbsen, Tahini und Olivenöl zunächst zusammen mixen. Nach und nach etwas Sprudel dazugeben, bis sich die Masse gut mixen lässt und schön cremig wird.
Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer dazugeben.
Zum Schluss die gekochte Rote Bete mitmixen. Durch sie bekommt der Hummus seine intensive pinke Farbe.

Bonus: Gesunde Milchschnitte mit selbst gemahlenem Hafermehl
Hafermehl kaufen wir inzwischen ebenfalls nicht mehr unbedingt fertig. Im re:Mix werden aus Haferflocken innerhalb kurzer Zeit fein gemahlene Haferflocken beziehungsweise Hafermehl.
Und daraus machen wir unter anderem diese gesunden Milchschnitten.
Die Idee basiert auf den Biskuitschnitten mit Milchcreme der Ernährungs-Docs. Ich habe das Rezept für uns etwas angepasst und verschiedene Zutaten in Gramm umgerechnet.

Biskuit
Zutaten für den Biskuit
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 3 EL Ahornsirup (60 g)
- 1 EL Rapsöl (13 g)
- 75 g Hafermehl aus fein gemahlenen Haferflocken
- 1 TL Backpulver
- 2 EL ungesüsstes Kakaopulver (12 g)
Milchcreme
Zutaten für die Creme
- 200 g Magerquark oder Skyr
- 2 EL Frischkäse (35 g)
- 2 EL Ahornsirup (35 g)
- etwas Vanillezucker
- 1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
- ½ TL Agar-Agar, optional für eine festere Creme
Zubereitung
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine flache rechteckige Backform mit Backpapier auslegen.
Die Eier trennen. Eiweiss mit der Prise Salz steif schlagen.
Eigelb mit Ahornsirup und Rapsöl etwa zwei Minuten cremig rühren. Hafermehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und kurz unter die Eigelbmasse rühren. Anschliessend den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig gleichmässig in der Form verstreichen und etwa 15 Minuten backen. Anschliessend vollständig abkühlen lassen.
Für die Creme Magerquark beziehungsweise Skyr mit Frischkäse und Ahornsirup glatt rühren. Vanillezucker und Zitronenschale dazugeben. Wenn Du eine festere Füllung möchtest, kannst Du zusätzlich Agar-Agar nach Packungsanleitung verwenden.
Den abgekühlten Biskuit in zwei gleich grosse Hälften schneiden. Die Creme auf eine Hälfte streichen, die zweite Biskuithälfte darauflegen und leicht andrücken.
Mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und anschliessend in Schnitten schneiden.

Warum wir den Open Funk re:Mix spannend finden
Upcycling und Nachhaltigkeit sind bei ChezNU schon lange ein grosses Thema. Wir mögen die Idee, Dinge möglichst lange zu verwenden, vorhandene Materialien weiterzunutzen und aus etwas, das sonst vielleicht weggeworfen würde, noch etwas Praktisches zu machen.
Auf unserem Blog findest Du deshalb inzwischen eine ganze Sammlung mit Upcycling-Ideen.
Wir haben zum Beispiel schon Stoffbinden aus Frottee und Baumwolle genäht, aus einem Tetrapack eine kleine Box gemacht und sogar aus alten Kaffeeverpackungen eine Tasche genäht.
Deshalb hat uns die Idee hinter dem re:Mix von Open Funk ziemlich schnell angesprochen.
Normale Gläser statt spezieller Mixbehälter
Einer unserer Lieblingspunkte ist, dass der re:Mix mit passenden normalen Schraubgläsern funktioniert.
Wir benutzen am häufigsten kleine Marmeladengläser. Wenn ich zum Beispiel nur 30 g Leinsamen für mein Müsli mahlen möchte, brauche ich keinen grossen Mixbehälter. Ich nehme einfach ein kleines Marmeladenglas und das funktioniert wirklich gut.
Für mittlere Mengen haben sich bei uns Gläser von Joghurt der Kaufland-Eigenmarke bewährt. Sie fassen ungefähr einen halben Liter und haben für viele Sachen eine sehr praktische Grösse.
Für grössere Mengen verwenden wir gerne Gurkengläser von Kühne.
Zusätzlich haben wir ein 2-Liter-Glas von Open Funk. Das kam bei uns bisher tatsächlich erst einmal zum Einsatz – trotzdem bin ich froh, dass wir auch diese Möglichkeit haben.
Der re:Mix ist für sogenannte TO82-Gläser ausgelegt. Genauere Informationen zu passenden Verschlüssen und Glasgrössen findest Du direkt bei Open Funk in der Übersicht zu kompatiblen Gläsern.
Reparieren statt den ganzen Mixer wegwerfen
Natürlich besteht auch der re:Mix teilweise aus Kunststoff – und Kunststoff ist für uns nicht automatisch nachhaltig.
Das Aussengehäuse wird allerdings aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Noch wichtiger finden wir persönlich etwas anderes: Der Mixer ist modular aufgebaut und viele Teile sind so konstruiert, dass sie repariert oder einzeln ausgetauscht werden können.
Kaputtgegangen ist bei unserem re:Mix bisher noch nichts. Wir können Euch deshalb keinen eigenen Reparatur-Erfahrungsbericht liefern.
Wenn man beispielsweise den Messeraufsatz zerlegt, sieht man aber schon sehr deutlich, dass dieser tatsächlich aus einzelnen Komponenten besteht. Open Funk bietet Anleitungen für Reinigung, Wartung und den Austausch einzelner Teile an.
Das gefällt uns wesentlich besser als Geräte, bei denen ein kleines defektes Teil irgendwann bedeutet, dass der komplette Mixer entsorgt werden muss.
Wer sich genauer für die Konstruktion interessiert, findet bei Open Funk auch eine Anleitung zum Zerlegen des Klingenaufsatzes.
Der re:Mix wird ausserdem laut Open Funk in Berlin entwickelt, gefertigt und montiert. Mehr über das Konzept, die verwendeten Materialien und die modulare Konstruktion findest Du auf der re:Mix-Seite von Open Funk.
Was wir beim Mixen inzwischen gelernt haben
Nach einigem Ausprobieren haben wir festgestellt: Die Reihenfolge der Zutaten kann einen deutlichen Unterschied machen.
Beim Pesto zerkleinern wir inzwischen zum Beispiel zuerst den Käse, danach die Pinienkerne und geben erst dann die übrigen Zutaten dazu.
Bei unserer Schokocreme mit Cashews funktioniert es ebenfalls besser, zuerst die Nüsse möglichst fein zu zerkleinern und danach die weicheren und klebrigen Zutaten dazuzugeben.
Generell würden wir sehr klebrige Zutaten nicht unbedingt als Erstes ganz unten ins Glas geben. Es funktioniert zwar auch so, aber manchmal dauert das Durchmixen dann einfach länger.
Unser Tipp ist deshalb ganz simpel: Kurz überlegen, welche Zutaten zuerst am einfachsten fein werden. Mit etwas Erfahrung weiss man schnell, welche Reihenfolge für das jeweilige Rezept am besten funktioniert.
Eine Sache, an die man sich gewöhnen muss 😄
Nach dem Mixen muss man darauf achten, den Messeraufsatz vom Glas abzuschrauben – und nicht versehentlich das Glas vom Messeraufsatz.
Das klingt vollkommen logisch.
Ist es auch.
Trotzdem möchte man gerade am Anfang aus Gewohnheit manchmal einfach das Glas drehen. Wenn der Messeraufsatz dabei noch auf dem Mixer sitzt, kann der frisch gemixte Inhalt anschliessend dort landen, wo man ihn definitiv nicht haben wollte.
Sagen wir es so: Diesen Fehler macht man wahrscheinlich nicht besonders oft. 😉
Das ist kein wirklicher Kritikpunkt am Mixer, sondern einfach etwas, woran wir uns bei diesem System erst gewöhnen mussten.
Was wir sonst noch mit dem re:Mix machen
Die Rezepte aus dem Video sind längst nicht alles, wofür unser Mixer inzwischen zum Einsatz kommt.
- Fruchtjoghurt und Fruchtquark: machen wir ständig mit den Früchten, die gerade da sind.
- Pesto: gehört inzwischen zu unseren häufigsten Mixer-Rezepten.
- Pfannkuchenteig: lässt sich ebenfalls direkt im Glas mixen.
- Leinsamen fürs Müsli: oft mahle ich nur etwa 30 g frisch in einem kleinen Marmeladenglas.
- Körner und Saaten fürs Brot: kleine Mengen lassen sich schnell auf die gewünschte Feinheit zerkleinern.
- Vanillezucker: lässt sich genauso einfach herstellen wie Puderzucker.
Gerade bei kleinen Mengen finden wir die Möglichkeit, unterschiedliche Gläser zu verwenden, inzwischen unglaublich praktisch.
FAQ: Häufige Fragen zum Open Funk re:Mix
Kann man normale Marmeladen- und Gurkengläser mit dem re:Mix verwenden?
Ja, wenn sie den passenden TO82-Twist-Off-Verschluss haben. Die Mundöffnung beträgt 72 mm, der Deckel hat einen Durchmesser von 82 mm.
Open Funk nennt grundsätzlich Glasvolumen von etwa 125 ml bis 2 Litern, sofern das Glas die passende Öffnung besitzt.
Wir verwenden selbst unter anderem Marmeladengläser, bestimmte Joghurtgläser und Gurkengläser.
Funktioniert der re:Mix auch mit sehr kleinen Mengen?
Bei uns definitiv ja.
Ich mahle beispielsweise manchmal nur 30 g Leinsamen für mein Müsli. Dafür nehme ich ein kleines Marmeladenglas. Gerade diese Möglichkeit, für kleine Mengen auch ein kleines Glas zu verwenden, gehört für uns zu den grossen Vorteilen des Systems.
Kann der re:Mix Nüsse, Körner und gefrorene Zutaten zerkleinern?
Damit haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
Im Video mahlen wir unter anderem Cashews, getrocknetes Brot und Haferflocken. Für unser Ube-Eis werden ausserdem gefrorene Bananenscheiben verarbeitet.
Wir haben nur gelernt, bei Rezepten mit verschiedenen Konsistenzen auf die Reihenfolge zu achten. Harte Zutaten wie Nüsse zerkleinern wir gerne zuerst und geben weichere oder klebrige Zutaten anschliessend dazu.
Ist der Open Funk re:Mix reparierbar?
Bei unserem Mixer war bisher noch nichts kaputt.
Die Konstruktion ist aber modular aufgebaut. Am Klingenaufsatz sieht man beispielsweise gut, dass verschiedene Teile einzeln zerlegt werden können.
Open Funk stellt Reparatur- und Wartungsanleitungen bereit und verschiedene Komponenten können einzeln ausgetauscht werden. Genau dieser Ansatz gefällt uns: Wenn irgendwann ein einzelnes Teil verschlissen oder kaputt ist, soll nicht automatisch der ganze Mixer im Müll landen.
Ist der re:Mix ein nachhaltiger Mixer?
Wir würden nicht behaupten, dass ein Elektrogerät allein dadurch „nachhaltig“ wird.
Das Gehäuse besteht schliesslich trotzdem aus Kunststoff – allerdings aus recyceltem Kunststoff.
Was wir wesentlich interessanter finden, sind die Reparierbarkeit, die austauschbaren Komponenten, die Möglichkeit vorhandene Gläser wiederzuverwenden und die modulare Konstruktion.
Für uns ist vor allem die Idee wichtig, ein Gerät möglichst lange benutzen und bei Bedarf reparieren zu können, anstatt es wegen eines einzelnen defekten Teils komplett zu ersetzen.
Wo wird der re:Mix hergestellt?
Open Funk gibt an, den re:Mix in der eigenen Werkstatt in Berlin zu entwickeln, zu fertigen und zu montieren.
Viele Kunststoffteile werden dort im 3D-Druck hergestellt. Das Aussengehäuse besteht laut Hersteller aus 100 % recyceltem Kunststoff.
Wie viel Leistung hat der Open Funk re:Mix?
Der re:Mix besitzt laut Hersteller einen 1000-Watt-Motor und erreicht bis zu 22.000 Messerumdrehungen pro Minute.
Es gibt zwei Geschwindigkeitsstufen sowie einen sogenannten Funk Mode, bei dem kurzfristig die maximale Leistung genutzt wird.
Wie reinigt man den re:Mix?
Für die schnelle Reinigung geben wir etwas Wasser und einen Tropfen Spülmittel ins Glas und lassen den Mixer kurz laufen.
Das Glas selbst kann anschliessend ganz normal gereinigt werden. Beim Klingenaufsatz solltest Du die Pflegehinweise von Open Funk beachten. Der Klingenaufsatz kann für eine gründlichere Reinigung und Wartung auch zerlegt werden.
Würden wir den re:Mix wieder kaufen?
Ja.
Wir sind mit dem Mixer bisher wirklich sehr zufrieden. Besonders oft nutzen wir kleine Gläser, weil wir im Alltag erstaunlich häufig nur kleine Mengen brauchen.
Dass wir Lebensmittel direkt im Glas zubereiten, das Glas danach verschliessen und in den Kühlschrank stellen können, hat sich für uns als ausgesprochen praktisch erwiesen.
Und inzwischen fallen uns ständig neue Sachen ein, die wir damit ausprobieren möchten.

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