Ab und zu zeigt sich der Sommer schon. Da nutzten wir die Regentage um ein Strandoutfit zu nähen.

Frotte-Stretch dies diesmal das Material der Wahl. Kuschlig weich und dehnbar aber auch Feuchtigkeit aufsaugend, wenn die Haut nach dem Bad noch etwas feucht ist.

Den Frottee-Stretch kannst Du hier kaufen.

Frottee-Stretch viele Farben
Frottee-Stretch grün
Frottee-Stretch Pink

Die Stoffe habe ich alle vorgewaschen und im Trockner getrocknet. Klar, so ein Stoff läuft kräftig ein, aber in Zukunft kann ich das Outfit immer im Trockner trocknen und bin schnell fertig, wenn wir von Freibad nach hause kommen.

Das ärmellose T-Shirt – Teil 1

Das Schnittmuster habe ich von einen Unterhemd abgenommen. Je nachdem, wie weit oder eng es sitzt, kannst Du am mittleren Stoffbruch noch etwas zugeben. Das T-Shirt soll schon etwas locker sitzen.

Beim Zuschnitt habe ich folgende Nahtzugaben berücksichtigt:

Schulter- und Seitennaht 1 cm, am Arm- und Halzausschnitt keine Nahtzugabe, am Saum unten 2 cm

Ich schliesse eine Schulternaht und bringe die Einfassstreifen an den Halsausschnitt wie ein Schrägband an. Der Streifen wird mit etwas Zug angeheftet, das gilt besonders in den Rundungen. Zunächst recht auf rechts mit einem elastischen Stich annähen, dann nach hinten klappen und mit der Zwillingsnadel oder einem Cover-Stich oder einem Zick-Zack-Stich von vorne fixieren.

Wenn der Halsausschnitt fertig ist, kann man die 2. Schulternaht schliessen und die Armausschnitte genau so versäubern.

Die Seitennähte werden wie die Schulternähte genäht.

Der Saum wir 2 cm umgeschlagen und wieder mit Zwillingsnadel oder Cover-Stich oder Zick-Zack angenäht

Schorts nähen – Teil 2

Das Schnittmuster für die Short stamm vom Blog HamburgerLiebe und könnt Ihr Euch dort gratis herunterladen.

Auf diesem Blog findest Du auch noch eine zusetzliche Näg-Anleitung.

zum gratis Schnittmuster

Die Schnittteile habe ich alle mit 1 cm Nahtzugabe ausgeschnitten. An den Kanten, an die ein Einfasstreifen kommt, muss man allerdings die Nahtzugabe wieder kürzen, sonst wird die Hlse zu gross. – Mein Fehler 😉

Ich beginne mit dem ausarbeiten der Tasche um ein vollständiges Vorderteil zu bekommen, das ich dann weiterverarbeiten kann.

Dazu bringe ich zuerst den Einfassstreifen an. Das mach ich genau so, wie ich es schon beim Shirt beschrieben habe.

Jetzt einfach nu den Taschnebeutel unterlegen und entlang der unteren  Kante festnähen. Wieder mit Zwilliingsnadel, Cover…

… Ihr wisst schon.

Ich schliesse jetzt die Innennaht. Nicht sichtbare Nähte schliesse ich mit der Overlock.

Die beiden Teile werden mit einem Einfasstreifen eingefasst. Auch dieser Streifen wird etwas eingehalten, d.h. ist etwas kürzer als die naht, damit er sich nicht wellt. Aber diesmal nur ein ganz kleines bisschen. Der Streifen beginnt auf der Vorderseite ganz oben und endet hinten etwa auf der Höhe des Taschenbeutels.

An beiden Teile wir jetzt die Seitennaht geschossen.

Jetzt beide Teile recht auf recht ineinander stecken und die Schritt-Naht schliessen.

Für den Gummizug nähe ich einen Bund so an, dass hinten eine Lück bleibt, in die ich einen breiten Gummi einziehen kann.